Der Berliner Totentanz
     

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Maria Deiters (Hg.), Jan Raue (Hg.), Claudia Rückert (Hg.)

Der Berliner Totentanz

Geschichte – Restaurierung – Öffentlichkeit

302 Seiten, 246 Abb., 240 x 300 mm, Festeinband mit Schutzumschlag. teilweise vierfarbig, 98 Schwarzweiß- und 148 Farbabbildungen
September 2014
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-172-3
Preis 39,80 €
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Mit Texten von
Maria Deiters, Julia Feldtkeller, Elina Gertsman, Rudolf Hiller von Gaertringen, Gregor Hohberg, Dörthe Jakobs, Ute Joksch, Stephan Kemperdick, Peter Knüvener, Albrecht Körber, Jan Raue, Barbara Rimpel, Claudia Rückert, Ursula Schädler-Saub, Romedio Schmitz-Esser, Sabine Schulte, Andrea Sonnleitner, Roland Stolte, Tomislav Vignjević, Mischa von Perger, Caroline Zöhl

Der Totentanz in der Berliner Marienkirche ist einer der letzten umfangreich am ursprünglichen Ort erhaltenen mittelalterlichen Totentänze nördlich der Alpen. Schon deshalb ist er als Quelle für diese Bildgattung unschätzbar. Aber auch im Vergleich mit anderen europäischen Totentänzen von Frankreich bis zur Adria besitzt das Berliner Werk einen weit über die Mark Brandenburg hinausreichenden künstlerischen Rang.

Der reich bebilderte Band spiegelt das Panorama bisheriger Erfolge und Rückschläge bei der Restaurierung des Totentanzgemäldes von der Freilegung 1860 bis heute. Jüngst erfolgte Untersuchungen von Bauforschern, Kunsthistorikern und Restauratoren ermöglichen es, das mit einigen Verzerrungen überlieferte Bild von ihm zu korrigieren und noch im heutigen Bestand seine große künstlerische Qualität und ursprüngliche liturgische Bedeutung zu entdecken. Dabei wird erstmals deutlich, dass das Wandbild nur in der Beziehung zum Kirchenraum und seinem Anbringungsort in der Turmhalle zu entschlüsseln und zu würdigen ist.

Nicht zuletzt enthält das Buch eine komplette Neuedition des spätmittelalterlichen Originaltextes – des ältesten Zeugnisses Berliner Literaturgeschichte.

Die hier vorgestellten Beiträge bilden in ihrer Summe eine unverzichtbare Grundlage für die zukünftige Restaurierung und Präsentation des Berliner Totentanzes im Kirchenraum.

Presse:

Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands, Bd.61, H.1 (2016): »Ein schönes Buch, das für die weitere insbesondere interdisziplinäre Arbeit zum Berliner Totentanz unverzichtbar sein wird.«

Maria Deiters

Maria Deiters

Dr. Maria Deiters, geb. 1967, lebt in Berlin. Studium der Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität und der Technischen Universität Berlin. 2002 Promotion zur spätmittelalterlichen Kunst im Erzstift Magdeburg. Mehrjährige Tätigkeit in der praktischen und universitären Denkmalpflege. Freiberufliche Arbeit an der Inventarisation, wissenschaftlichen Erschließung und Neupräsentation des Kunstguts der mittelalterlichen Stadtkirchen Berlins. Seit 2005 Mitarbeiterin am VW-Projekt »Bild und Konfession« am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) in Leipzig.

Jan Raue

Jan Raue

Dr. Jan Raue, geb. 1963, lebt in Berlin. 1985–88 Studium der Restaurierung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und 1993/94 der Kunstgeschichte am Courtauld Institute in London. 2007 Promotion zum Thema »Architekturfarbigkeit des Backsteinbaus« an Ordens- und Stadtpfarrkirchen in der Mark Brandenburg. Seit 1994 überwiegend freiberuflich als Restaurator für Wandmalerei und Architekturfarbigkeit in Berlin und Brandenburg tätig; zwischenzeitlich mehrjährige Arbeit im Referat Restaurierung des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege. Seit 2013 Vizepräsident des Verband der Restauratoren VDR e.V.

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Claudia Rückert

Claudia Rückert

Prof. Dr. Claudia Rückert studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Spanische Philologie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und Madrid. An der Humboldt-Universität zu Berlin wurde sie im Fach Kunstgeschichte mit einem Thema zur mittelalterlichen Skulptur promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin, Juniorprofessorin und Vertretungsprofessorin für mittelalterliche Kunstgeschichte. 2016 trat sie die neu eingerichtete Stelle der Kunstgutreferentin im Kirchlichen Bauamt der EKBO an.

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