Die mittelalterlichen Kirchen in der nördlichen und östlichen Uckermark
     

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Matthias Friske

Die mittelalterlichen Kirchen in der nördlichen und östlichen Uckermark

Geschichte – Architektur – Ausstattung

Kirchen im ländlichen Raum [7]

542 Seiten, 278 Abb., 158 x 235 mm, Broschur, 278 Schwarzweißabbildungen
Dezember 2014
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-196-9
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Auf dem Kerngebiet der Uckermark, das ungefähr den Altkreisen Angermünde und Prenzlau entspricht, siedelten einst die slawischen Ukranen. In diesem Raum zwischen Strasburg im Norden und Kloster Chorin im Süden befinden sich noch heute an die 150 mittelalterliche Kirchen und Kapellen. Ihr Spektrum reicht von der bescheidenen Dorfkirche aus Feldstein bis hin zur prächtigen Kloster- oder Stadtpfarrkirche im repräsentativen Backstein.

Die vorliegende Arbeit untersucht sämtliche vorhandenen bzw. nachweisbaren Bauten der Region und präsentiert ihre mittelalterliche Ausstattung. Dabei zeigt sich ein interessantes historisches Panorama dieser Kulturlandschaft. Religiöse Entwicklungen werden ebenso sichtbar wie wirtschaftliche Konjunkturphasen. Zudem konnte aufgrund zahlreicher dendrochronologischer Befunde ein gesichertes zeitliches Gerüst für den Kirchenbau des 13. Jahrhunderts gewonnen werden. Vor allem aber erfolgte zum ersten Mal seit fast hundert Jahren eine komplette Bestandsaufnahme der mittelalterlichen Architektur und Ausstattung, bei der zahlreiche neueste Erkenntnisse eingearbeitet werden konnten.

Matthias Friske

Matthias Friske

Dr. Matthias Friske (* 1968) ist ein deutscher Pfarrer, Regionalhistoriker und Literaturhistoriker. Er studierte 1989-96 Evangelische Theologie, Mittelalterliche Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss das Studium 1997 mit dem Magister ab. Es folgten von 1998 bis 2000 ein Vikariat und 2000 die Promotion mit einer Dissertation zum Thema »Die mittelalterlichen Kirchen auf dem Barnim. Geschichte - Architektur - Ausstattung«. 2002 wurde er zunächst Pfarrer in Anhalt, 2004 im Kirchenkreis Uckermark. Dort ist Friske zudem Kunst- und Archivbeauftragter. Der alleinerziehende Vater zweier Kinder beschäftigte sich in vielen Untersuchungen mit der Geschichte Ostfalens und der Mark Brandenburg, mit einem besonderen Augenmerk auf den mittelalterlichen Kirchenbau und die Ausstattung der Kirchen dieser Zeit, sowie mit Themen der Literaturgeschichte. Zuletzt befasste sich Friske sehr erfolgreich mit der Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen.

 

Artikel über Matthias Friske im »Nordkurier« vom 6. Juni 2011

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