Kloster Ilsenburg
     

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Dieter Pötschke

Kloster Ilsenburg

Geschichte, Architektur, Bibliothek

Harz-Forschungen [19]

230 Seiten, 88 Abb., 170 x 240 mm, teilweise vierfarbig. Festeinband, 62 Schwarzweiß- und 26 Farbabb.
1., Aufl., März 2004
sofort lieferbar
ISBN 978-3-936872-14-9
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Im vorliegenden Buch wird erstmals der Versuch unternommen, die bau-, kirchen-, rechts- und bibliotheksgeschichtliche Bedeutung des Klosters Ilsenburg unter Berücksichtigung jüngerer Forschungsergebnisse zusammenfassend darzustellen.

Kloster Ilsenburg zählte einst zu den bedeutendsten seiner Art im Harzgebiet. Gegründet bald nach dem Jahr 1000 und gebaut im hirsauischen Stil, erlebte es noch im 11. Jahrhundert seine höchste Blüte. Es war das Lieblingskloster des Halberstädter Bischofs Burchard II., der Benediktinermönche nach Ilsenburg zog und somit aus ihm ein bedeutendes Reformzentrum machte. Das Kloster besaß eine wertvolle Bibliothek; in eigenen Schreibstuben fertigten die Mönche erlesene, reich ausgestattete Bibeln und andere Handschriften. Im Bauernkrieg schwer geschädigt, sind bis heute ein Teil der Klosterkirche und zwei Flügel mit mehreren Räumen erhalten geblieben, darunter der Kapitelsaal mit Dormitorium und das Refektorium. Diese Räume gehören zu den ältesten erhaltenen Innenräumen des gesamten Harzraumes und besitzen reich ornamentierte romanische Säulen mit kostbaren Kapitellen.

Dieter Pötschke

Dieter Pötschke

Dr. Dieter Pötschke, geb. 1946 in Wolfsburg, 1965–72 Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin: Mathematik, Psychologie, Geschichte, Schwerpunkt Mediävistik bei Eckhard Müller-Mertens; Mitglied des Vorstandes des Harzvereins und des Vorstandes der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg und der Brandenburgischen Historischen Kommission. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Landes- und Rechtsgeschichte.

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