Marguerite Blume-Cárdenas
     
Livia Cárdenas (Hg.)

Marguerite Blume-Cárdenas

Körper und Konturen

88 Seiten, 66 Abb., 200 x 260 mm, Klappenbroschur. durchgängig vierfarbig, meist farbige Abbildungen
ersch. April 2018
ISBN 978-3-86732-318-5
Preis 15,– €
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Mit Texten von
Sibylle Badstübner-Gröger, Peter H. Feist, Heidrun Hegewald, Ronald Paris

Leitmotiv des künstlerischen Schaffens von Marguerite Blume-Cárdenas ist der menschliche Körper in seiner Vielfältigkeit, sei es als Fragment, im Torso oder als integrale Figur, in der Zeichnung. In den Arbeiten der Künstlerin gelangt die gestaltgebende Struktur des Materials Sandstein in Wechselwirkung mit dem schweren Eisenwerkzeug zu einer neuen künstlerischen Harmonie. Die Arbeitsspuren des Meißels werden nicht verleugnet, sondern sind Mittel, um Lebensalter und körperliche Verwerfungen zu zeichnen. Die Schwere des Steins überführt Marguerite Blume-Cárdenas in ihren fast klassischen Formfindungen in eine Leichtigkeit der Oberflächen von erstaunlicher Dynamik.

Auch in ihrem malerischen Schaffen ist Sandstein ein materiales Leitmotiv, indem er ihr als Pigment für ihre Steinbruchmalereien dient. Hier finden sich Tektonik und Dynamik gleichermaßen als strukturelle Formmotiviken wieder.

Marguerite Blume-Cárdenas, geboren 1942, ist Vertreterin einer überwiegend figu­rativen Kunstauffassung und gehört zu den namhaftesten Bildhauerinnen Ostdeutschlands. Der Katalog bietet einen Überblick ihres künstlerischen Schaffens der vergangenen zwanzig Jahre. Ergänzt wird dieser Einblick in ihr Werk durch Textbeiträge von Kolleginnen und Kollegen sowie von Kunstwissenschaftlerinnen und Kunstwissenschaftlern.

Livia Cárdenas

Livia Cárdenas

Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft und Französisch an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Université François Rabelais Tours. Seither freie Verlagsmitarbeit sowie freie redaktionelle Mitarbeit beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Seit 2004 Redakteurin des internationalen Fachinformationsdienstes H-ArtHist. 2004-06 Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.
2006-08 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich »Erinnerungskulturen« der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2008-09 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2009-10 Lehrbeauftragte der Universität Basel. 2009-10 Mitkuratorin der Ausstellung: »Kunst, Küche und Kalkül. Carl Friedrich von Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte« im Museum Behnhaus Drägerhaus, Lübeck. Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Februar 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Basel.

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