Die Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen
     

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Matthias Friske

Die Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen

Eine Comic-Legende in der DDR

3., erweiterte und aktualisierte Auflage 2010, jetzt mit noch mehr Farbabbildungen
128 Seiten, 158 x 235 mm, Broschur, 57 Farb- und 47 Schwarzweißabbildungen
3., durchgesehene und erw., Februar 2010
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-067-2
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In der tristen Presselandschaft der DDR funkelte von 1955 bis 1975 ein überraschend heller Stern: das »MOSAIK von Hannes Hegen«. Das farbige Periodikum, das die lustigen Abenteuer von Dig, Dag und Digedag erzählte, war einer der erfolgreichsten deutschen Comics überhaupt. Seine Popularität rührte sicher auch daher, dass die Geschichten ganz beiläufig den historischen und Welthorizont der Leser enorm zu erweitern vermochten.

Die Geschichte dieser »Bilderzeitschrift« steht in einer merkwürdigen Wechselbeziehung mit der politischen Geschichte der DDR, obwohl oder gerade weil Hannes Hegens MOSAIK sich betont unpolitisch gab. Die Abenteuer der Digedags spiegeln die Ereignisse, die um sie bzw. ihren Schöpfer herum geschahen. Dies anhand der Quellen nachzuzeichnen, den einen oder anderen Entstehungszusammenhang offenzulegen und dabei vielleicht auch eine Erklärung für die Herausbildung des Mythos’ um Johannes Hegenbarths Werk und seine Figuren zu finden, soll hier versucht werden.

Mitteldeutsche Zeitung: Was das »Mosaik« war, muss man hierzulande kaum erklären: das erfolgreichste ostdeutsche Comic. Der Kunsthistoriker und Theologe Matthias Friske legt nun die erste populäre Geschichte des Periodikums vor. […] Zuverlässig recherchiert und bestens informiert, bietet Friskes Buch, was von Hegens Arbeit heute zu wissen ist.

Matthias Friske

Matthias Friske

Dr. Matthias Friske (* 1968) ist ein deutscher Pfarrer, Regionalhistoriker und Literaturhistoriker. Er studierte 1989-96 Evangelische Theologie, Mittelalterliche Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss das Studium 1997 mit dem Magister ab. Es folgten von 1998 bis 2000 ein Vikariat und 2000 die Promotion mit einer Dissertation zum Thema »Die mittelalterlichen Kirchen auf dem Barnim. Geschichte - Architektur - Ausstattung«. 2002 wurde er zunächst Pfarrer in Anhalt, 2004 im Kirchenkreis Uckermark. Dort ist Friske zudem Kunst- und Archivbeauftragter. Der alleinerziehende Vater zweier Kinder beschäftigte sich in vielen Untersuchungen mit der Geschichte Ostfalens und der Mark Brandenburg, mit einem besonderen Augenmerk auf den mittelalterlichen Kirchenbau und die Ausstattung der Kirchen dieser Zeit, sowie mit Themen der Literaturgeschichte. Zuletzt befasste sich Friske sehr erfolgreich mit der Geschichte des »Mosaik« von Hannes Hegen.

 

Artikel über Matthias Friske im »Nordkurier« vom 6. Juni 2011

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