Historische Techniken und Rezepte – vergessen und wiederentdeckt
     

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Thomas Drachenberg (Hg.)

Historische Techniken und Rezepte – vergessen und wiederentdeckt

Beiträge des 7. Konservierungswissenschaftlichen Kolloquiums in Berlin / Brandenburg am 25. Oktober 2013 in Potsdam

Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums [29]

96 Seiten, 144 Abb., 210 x 297 mm, Broschur. durchgängig vierfarbig, 144 überwiegend farbige Abbildungen
Oktober 2013
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-179-2
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Mit Texten von
Anne Charlotte Schlüter, Thomas Danzl, Thomas Drachenberg, Jörg Freitag, Klaus Häfner, Stefan Heinrich, Stefan Klappenbach, Karin Kraus, Kathrin Lange, Thomas Schelper, Stefan Simon, Regina Urbanek, Jörg Weber

Beim Betrachten historischer Bau- und Kunstwerke stellt sich heute oft die Frage, wie die Künstler und Handwerker vor Jahrhunderten mit ihren vergleichsweise einfachen technischen Möglichkeiten in der Lage waren, sie zu realisieren. Dabei wissen wir, dass sich Handwerkstechniken und Rezepte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nur wenig verändert haben. Erst mit den zunehmend automatisierten Arbeitsgängen im Zuge der industriellen Revolution wurden handwerkliches Geschick und tradierte Erfahrung unwichtiger und gerieten schließlich in Vergessenheit. Heute können wir die früheren Techniken, Arbeitsschritte und Rezepte meist nur noch mühsam mit Hilfe aufwendiger naturwissenschaftlicher und restauratorischer Untersuchungen nachvollziehen.
Das 7. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium in Berlin / Brandenburg beschäftigt sich mit solch vergessenem künstlerischen und handwerklichen Wissen. Ein einleitender Vortrag behandelt allgemein die Frage, wie naturwissenschaftliche und restauratorische Untersuchungen helfen können, historische Techniken und Rezepte wiederzuentdecken und ihre Wirkungs­weise zu verstehen. Die weiteren Beiträge widmen sich konkreten Beispielen unterschiedlichster Materialien wie Holz, Stuck, Kalk, Stein, Fassungen auf Stein und Tünchen sowie Metall.
Der vorliegende Protokollband wendet sich an Restauratoren, Mitarbeiter in der staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege und in Museen, Professoren und Studenten, Kunst- und Naturwissenschaftler, Architekten, Ingenieure und alle, die sich mit der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle von Erhaltungsmaßnahmen an Kunstgütern und Denkmalen beschäftigen.

Thomas Drachenberg

Thomas Drachenberg

Dr. phil.; geb. 1962, 1984–89 Studium der Kunstgeschichte an der HU Berlin, seit 1989 Gebietsreferent in der Praktischen Denkmalpflege im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und seit 2003 Abteilungsleiter, seit 2012 Landeskonservator; 1997 Promotion an der FU Berlin zur Baugeschichte der Stadt Luckenwalde von 1918 bis 1933; Lehraufträge an der TU (Masterstudiengang Denkmalpflege) und an der FU Berlin; zahlreiche Veröffentlichungen zur Denkmalpflege in Brandenburg.
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