Die Nieder- und Oberlausitz – Konturen einer Integrationslandschaft, Bd. II: Frühe Neuzeit
     

Reinlesen mit Libraka
Heinz-Dieter Heimann (Hg.), Klaus Neitmann (Hg.), Uwe Tresp (Hg.)

Die Nieder- und Oberlausitz – Konturen einer Integrationslandschaft, Bd. II: Frühe Neuzeit

Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte [12]

272 Seiten, 63 Abb., 158 x 235 mm, teilweise vierfarbig. Festeinband, 31 Schwarzweiß- und 32 Farbabbildungen
Februar 2014
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86732-161-7
Preis 36,– €
  Buch bestellen
Preis 29,– €
  e-book kaufen

Mit Texten von
Jan Bergmann, Vinzenz Czech, Lars-Arne Dannenberg, Winfried Eberhard, Ellen Franke, Andreas Hanslok, Uwe Koch, Joanna Kodzik, Dietmar Kraußer, Wojciech Mrozowicz, Winfried Müller, Eva-Maria Seng, Christian Speer, Winfried Töpler, Wolfgang Wüst

Eingebettet in die großen konfessionellen und politischen Konflikte des 16. bis 18. Jahrhunderts, werden die die Nieder- und Oberlausitz maßgeblich bestimmenden adligen und städtischen Landstände und ihre »Freiheiten«, die mühevolle Herausbildung multikonfessioneller Landschaften, die Ausbildung der Standesherrschaften und die Ausgestaltung von Residenzen (u.a. Dobrilugk) sowie abgrenzende und grenzübergreifende Austauschvorgänge vorgestellt.


Es handelt sich um den zweiten Band der dreiteiligen Publikation »Die Nieder- und Oberlausitz – Konturen einer Integrationslandschaft«:
Brandenburgische Landesgeschichte grenzübergreifend – dieser nachbarschafts-geschichtlichen Perspektive folgt die dreibändige neue Darstellung der Geschichte der Niederlausitz und der Oberlausitz vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.
Ein Kreis renommierter Historikerinnen und Historiker aus Tschechien, Polen und Deutschland geht darin den politischen, sozialen und kulturellen Eigentümlichkeiten der im Süden des heutigen Landes Brandenburg gelegenen Niederlausitz und der im Osten des heutigen Landes Sachsen gelegenen Oberlausitz vom mittelalterlichen Landesausbau bis zur territorialen Neuordnung beider Gebiete auf dem Wiener Kongress 1815 nach. Die drei Bände beschreiben, wie Ober- und Niederlausitz durch die Einwirkungen mächtiger Nachbarn und durch allgemeine deutsche und europäische Entwicklungen im Wandel des Alten Reichs und der alteuropäischen Gesellschaft von außen gestaltet worden sind, aber zugleich mit eigenen Anstrengungen, mit Kontinuitäten und Brüchen ihre Eigenart und Selbständigkeit dauerhaft bewahrt haben. So werden aus verschiedenen Perspektiven historische Konturen einer Integrationslandschaft sichtbar, die teilweise bis heute regionale Identitäten mittragen.

Heinz-Dieter Heimann

Heinz-Dieter Heimann

Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann, geb. 1949,Studium der Geschichte und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum, Promotion 1981, Habilitation 1988. Seit 1994 Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Potsdam. Forschungen zur vergleichenden deutschen Städte-, Landes sowie Verfassungs- und Kulturgeschichte. Mitglied im Vorstand der Brandenburgischen Historischen Kommission und Vorsitzender des Fachbeirates im „Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters" - Bischofsresidenz Burg Ziesar.

Klaus Neitmann

Klaus Neitmann

Dr. Klaus Neitmann, geb.1954, Studium der Geschichte und Romanischen Philologie in Göttingen. Seit 1993 Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Forschungsschwerpunkte: Archivwissenschaft, brandenburgische Landesgeschichte, Geschichte des Deutschen Ordens in Preußen und im Baltikum.

 

Uwe Tresp

Uwe Tresp

Dr. Uwe Tresp, geboren 1967, Studium der Geschichte, Geographie und Politikwissenschaft in Potsdam, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Potsdam, Geschichte des Mittelalters.

...zurück
* Alle Preise inkl. MwSt. gegebenenfalls zzgl. Versandkosten