Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik
     

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Christian Welzbacher

Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik

330 Seiten, 150 Abb., 210 x 260 mm, Festeinband
1., Aufl., Februar 2006
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ISBN 978-3-936872-62-0
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Das Buch schließt eine Forschungslücke, indem es den Blick auf die Symbolpolitik der ersten deutschen De­mokratie lenkt. Das Verhältnis von Baukunst, Repräsentation und Politik wird am Beispiel der Konzeptionen für die Hauptstadt Berlin nachvollzogen. Bauten und Projekte für die Reichsschuldenverwal­tung, die Reichskanzlei, den Reichstag, die Reichsbank und den Berliner Spreebogen werden analysiert, architektonische und städte­bauliche Intentionen hinterfragt, Protagonisten aus Planung und Politik vorgestellt.

Komplementär zur Hauptstadt stehen auch zahlreiche weitere Bauvorhaben zur Debatte, darunter das »Reichsehrenmal«, die »Reichsdankhäuser« und die Bauten des Reiches im Ausland wie Mies van der Rohes Pavillon auf der Weltausstellung von Barcelona. Anschaulich zeichnet die Geschichte ihrer Staatsarchitektur das generelle Dilemma der Weimarer Republik nach: eine mangelnde Bereitschaft zum demokratischen Konsens, die fehlende gesellschaftliche, politische und symbolische Mitte.

Die Arbeit erhielt die Auszeichnung des Otto-Borst-Preises und den Theodor-Fischer-Preis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte.

 

Der Tagesspiegel: »Herausragend unter den Architekturbüchern ist Welzbachers materialreiche Untersuchung.«

Süddeutsche Zeitung: »Es ist inhaltlich ganz vorzüglich und gründlich, gut zu lesen und hinreichend mit Illustrationen versehen. Sehr empfehlenswert.«

architektur aktuell: »Dieses Buch hat gute Chancen ein Standardwerk zu werden.«

 

Christian Welzbacher

Christian Welzbacher

Christian Welzbacher, geboren 1970 in Offenbach am Main. Nach Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten und Abendgymnasium Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Mainz, Glasgow, Amsterdam und an der Freien Universität Berlin. Seit 1998 freier Journalist, u.a. im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der ZEIT. 2001 ausgezeichnet mit dem Kritiker-Förderpreis der Bundesarchitektenkammer. 2002–2004 Promotions­stipendiat der Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf. Die im Lukas Verlag veröffentlichte Dissertation erhielt 2005 die Auszeichnung des Otto-Borst-Preises und den Theodor-Fischer-Preis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München.

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